Morgenmeditationen im Advent

 

Zur Ruhe kommen, einmal vom manchmal doch recht turbulenten Schulalltag abschalten und den Tag mit einem guten Gefühl beginnen. Jeden Freitag im Advent laden die Religionslehrer vor Unterrichtsbeginn alle Schüler zu einer weihnachtlichen Meditation in den Musiksaal ein.

Freude schenken

Unter dem Motto „Freude schenken“ lässt sich die diesjährige Päckchenaktion der Mittelschule Berching und der Realschule Berching zusammenfassen. Daniela Palm von der Mittelschule und Simone Liedel von der Realschule übernahmen auch heuer die Organisation der Aktion. Dabei packten jede Klasse mit ihren Klassenleitern in der Modusstunde mindestens zwei Weihnachtspakete für bedürftige Familien in Kroatien. Die Reise der LKWs, mit denen die mit vielen Lebensmitteln bestückten und zum Teil kunstvoll verzierten Päckchen transportiert wurden, ging 2017 ins kroatische Vukovar.

Federführend für die Organisation des Transports zeigten sich der Vorsitzende des Vereins „Werke statt Worte“ Rudolph Kargl und auch Josef Pickl, der schon mehrere Aktionen für Kroatien initiiert hat.

Für die kroatischen Familien und allen voran für deren Kinder wird die Aktion wieder viel Freude in die Weihnachtszeit bringen. Hiermit setzten die Schülerinnen und Schüler der beiden Berchinger Schulen im Advent auch in diesem Jahr ein Zeichen für gelebte Solidarität und Mitmenschlichkeit.

Besuch aus Indien

Respektvoll lauschen die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe den Ausführungen eines groß gewachsenen und ganz in schwarz gekleideten Mannes. Er erzählt von seiner indischen Heimat und bringt den Schülern das Leben und vor allem das Lernen in seiner Heimatstadt Kerala näher. Bei dem geheimnisvollen Besucher handelt es sich um den indischen Bischof Dr. Kuriakose Theophilose, der während seines Deutschlandbesuchs natürlich auch einen Abstecher nach Berching unternahm. Schon seit  vielen Jahren besteht zwischen der St. Ephrem Seminary Public School in Kerala und der Realschule Berching eine enge Beziehung. Mit unterschiedlichen Spendenaktionen konnten unsere Schüler bereits die indischen Kinder unterstützen. Was mit den Spenden passiert, zeigte der Bischof den Fünftklässlern anhand eines Videos über den Schulalltag in Kerala, der um einiges straffer organisiert ist als in Deutschland üblich.

Die Berchinger Schüler waren wieder einmal sehr angetan von der aufgeschlossenen und herzlichen Art des Bischofs und freuten sich vor allem darüber, mit ihren Aktionen wirklich etwas bewegen und verändern zu können.

Kickern für einen guten Zweck

Über eine schöne Überraschung durften sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule Berching freuen. Zu Gast war kein Geringerer als Fußballprofi Tobias Schröck vom Schulpaten FC Ingolstadt. Sein Besuch hatte natürlich auch einen Grund: Er hatte viele T-Shirts im Gepäck, die in Zusammenarbeit der Realschule mit dem FC Ingolstadt designt und nun zum Verkauf angeboten wurden. Unter den tosenden Anfeuerungsrufen der Berchinger Schüler durften sich auch einige Nachwuchshoffnungen mit dem Profi und natürlich mit „Schanzi“, dem Team-Makottchen, messen. Allerdings nicht auf dem Fußballplatz, sondern in einem Kickermatch, das live auf Leinwand übertragen wurde. Dabei schlugen sich die Schüler recht wacker und besiegten die beiden Ingolstädter mit 5:2 Toren.

Natürlich fand diese Aktion für einen guten Zweck statt. Der Erlös der T-Shirts und ebenso eine Spende des FC Ingolstadt gehen an unsere Partnerschule in Indien, die schon seit Jahren von der Realschule in Berching unterstützt wird.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Schulpaten, dem FC Ingolstadt, für diese tolle Aktion und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen des Schulprojekts „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“.

FORSCHA-Messe in München: Wir waren dabei

Tüfteln, experimentieren, gestalten, staunen – so lässt sich die FORSCHA-Messe, die vom 17. – 19.11.2017 im MOC München stattfand, kurz zusammenfassen. Ziel dieser zum 8. Mal stattfindenden Messe war es, den MINT-Nachwuchs spielerisch und mit viel Spaß auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt von Naturwissenschaft und Technik mitzunehmen.

Auch wir hatten am Stand des Schirmherrn der FORSCHA, dem Bayerischen Kultusminister Herrn Dr. Ludwig Spaenle, die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche für MINT zu begeistern.

Frau Karola Kotissek, Studienrätin an der Staatlichen Realschule Berching, hatte hierzu mit den Schülern des mathematischen Zweiges der 9. Jahrgangsstufe eine spannende Chemieshow unter dem Motto „A la Knoff-Hoff – verblüffende Experimente im Badezimmer“ vorbereitet. Unter Verwendung von Rohrreiniger, Badesprudeltabletten, Haarfärbemittel, Glasreiniger, Haargel und Nagellackentferner verwandelten die Schüler*innen das Badezimmer in ein chemisches Versuchslabor. Geheimschrift, Schiffe versenken, Feuer löschen – all dies ist mit den genannten Materialien möglich. Wem es zu langweilig ist, seine Badeente immer nur im Wasser schwimmen zu lassen, kann sie mithilfe von Badesprudeltabletten in die Luft schießen. Damit auch Elefanten ihre Zähne pflegen können, wurde unter großen Augen der Besucher eine entsprechende Zahnpasta produziert. Flüssigkeit in einem Kindertöpfchen verschwand auf wundersame Weise, ebenso löste sich eine Styroporhand wie von Geisterhand auf. Für Verblüffung sorgte auch die Herstellung eines „Dracula-Sorbets“.

Um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, selbst aktiv zu sein, boten Schüler der 10. Klasse des mathematischen Zweiges eine ganztägige Mitmachaktion an. Große und kleine Entdecker waren eingeladen, mit den bereit gestellten Zutaten selbst Hautcreme herzustellen. Dieses Angebot traf auf große Resonanz, so dass bei einem Ansturm auf die Messe von 1 000 Schülern und Lehrern am Freitagvormittag alle Stationen permanent besetzt waren und es zu Wartezeiten kam. Bevor die Hautcreme in kleine Döschen abgefüllt wurde, um sie mit nach Hause nehmen zu können, konnte sie jeder Forscher mit einer individuellen Duftnote versehen: Vanille, Zitrone, grüner Apfel, Kokosnuss oder Rose.

Auch die beiden MINT-Managerinnen der MINT-Region Landkreis Neumarkt, Frau Sabine May-Lazarus und Frau Marica Münch, produzierten ihre persönliche Creme, lobten das große Engagement der beteiligten Schülerinnen und Schüler und waren von deren Wissen beeindruckt.

Für alle Beteiligten war es ein interessantes und spannendes Erlebnis, die MINT-Region Landkreis Neumarkt am Stand der Bayerischen Staatsregierung repräsentieren zu dürfen.

 

Daniela Haas

Jahr der Rekorde beim Benefizschwimmen

Auch im Jahr 2017 nahm die Realschule Berching wieder am Benefizschwimmen der Wasserwacht Berching teil. Bei der siebten Veranstaltung dieser Art galten wieder die gleichen Regeln wie immer. Pro 100m die geschwommen wurden erhielt die Wasserwacht eine Spende von 1 €. Mit 60 Schülerinnen und Schülern nahmen dieses Mal so viele Angehörige unserer Schule wie noch nie zuvor teil und wir stellten auch in diesem Jahr wieder die größte Teilnehmergruppe.  Aber dies war nicht der einzige Rekord.

Die insgesamt 122 Schwimmerinnen und Schwimmer erschwammen mit einer Gesamtstrecke von 475.595 Metern eine neue Bestmarke und Korbinian Herold einer unserer ehemaligen Schüler stellte mit 30.700 Metern den Einzelrekord neu ein.

 

 

 

 

 

 

 

Foto Christoph Herbaty

Nacht.Schafft.Wissen – RSB meets OTH

 

„Wissenschaft hautnah erleben!“ war das Motto der Veranstaltung NACHT.SCHAFFT.WISSEN an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg.

Mit einigen technisch besonders begeisterten Schülern aus dem Wahlfach AppProgrammierung wurde am 28.04.2017 der Weg nach Regensburg in Angriff genommen. Das erste Mal eine Universität von innen sehen, ist so schon ein spannendes Erlebnis. Umso mehr, wenn dort so interessante Dinge wie Roboter, 3D-Scans, Rennwägen und noch vieles mehr vorgeführt werden und gleichzeitig die Labore für Medizin- oder Elektro- und Lasertechnik ihre Türen öffnen.

Jesus Art – Kunst um den Leidensweg Jesu zu beschreiben

Auch in diesem Schuljahr machten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler freiwillig auf, um im Rahmen eines ökumenischen Jugendkreuzwegs den Leidensweg Jesu nachzuvollziehen.

Das Interesse war auch in diesem Jahr wieder groß. 180 Schüler meldeten sich für diese Aktion der Schulpastoral an, sodass der Kreuzweg aus Sicherheitsgründen in zwei getrennten Gruppen absolviert wurde. Auch Petrus hielt seine schützende Hand über diese Veranstaltung. Das Wetter blieb trocken und gegen Ende ließ sich sogar die Sonne blicken.

Die Gestaltung des Kreuzwegs übernahm in diesem Jahr die Klasse 9b, die sich für die einzelnen Stationen tolle Aktionen einfallen ließ. Als Vorlage dienten in diesem Jahr moderne Straßenkunstwerke, die in Bezug zu den klassischen Stationen des Kreuzwegs gesetzt wurden, englisch gesprochen „Jesus – Art“ eben.  Zusätzlich war in diesem Jahr die Vorbereitung so abzustimmen, dass die Stationen doppelt vorgetragen werden konnten. Eine besondere Herausforderung für die vorbereitende Klasse.

 

 

Roland Meyer

Erfolgsmodell – Altenheimprojekt


Bereits seit nunmehr 17 Jahren kooperieren das ortsansässige Caritas – Altenheim St. Franziskus unter der Leitung von Gerhard Binder und die Realschule Berching, wenn es darum geht, alten Menschen im Herbst ihres Lebens eine Freude zu bereiten. Auch in diesem Schuljahr 20016/17 erklärten sich wieder 29 motivierte Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen und fünf Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen bereit, freiwillig nachmittags einmal in der Woche das Altenheim aufzusuchen, um dort auf den Stationen gemeinsam die Pflegekräfte vor Ort in ihrer Arbeit zu unterstützen und sich auch selbstständig um die Senioren zu kümmern, ihnen vorzulesen oder gemeinsam mit ihnen Spiele zu spielen.
Zu Beginn des Projekts erfolgt stets ein ausführlicher Rundgang durch das komplett renovierte Gebäude, wobei der engagierte Altenheimleiter, Herr Binder, alle Räumlichkeiten, die nun auf den neuesten Stand der Gebäudetechnik gebracht wurden, genauestens erklärt, damit sich die Schüler darin schnell zurechtfinden können. Im Anschluss daran werden die Schülerinnen und Schüler in Zweier- bzw. Dreiergruppen älteren Menschen auf den verschiedenen Stationen an unterschiedlichen Wochentagen zugeordnet, um die sie sich dann ein ganzes Jahr lang einmal in der Woche intensiv kümmern sollen. Aufgrund des großen Schülerandrangs musste diese Tätigkeit dieses Jahr auf ein halbes Jahr beschränkt werden, da die Pflegekräfte nicht soviele Schüler gleichzeitig vor Ort mitbetreuen können. Einmal in der Woche findet hierzu auch eine ausführliche Pausenbesprechung mit der betreuenden Lehrkraft statt, die den Schülern erklärt, was Demenz oder eine Alzheimererkrankung eigentlich bedeutet, wie sie sich bemerkbar macht und welche Auswirkungen diese Krankheiten haben können oder auf was im Umgang mit älteren, gebrechlichen Menschen im Allgemeinen genauestens zu achten ist, sowohl im körperlichen Umgang mit diesen als auch auf psychischer Ebene. Doch das vorrangigste Ziel des Projekts ist es, dass die Schüler eine Beziehung zu den ihnen anvertrauten Senioren aufbauen, die beide Seiten gleichermaßen bereichert und ihnen zeigt, dass der letzte Lebensabschnitt genauso zum Leben gehört wie der erste und dass die Jüngeren sehr viel von den Älteren lernen können, denn diese waren Zeitzeugen der Geschichte und nichts ist interessanter als Geschichte aus erster Hand zu erfahren und nicht nur aus dem Geschichtsbuch!
Zudem bietet das Projekt ein erstes Hineinschnuppern in soziale Berufe, welches den jugendlichen Teilnehmern schon früh ermöglicht , herauszufinden, ob sie sich eine Tätigkeit in diesem Bereich überhaupt zutrauen würden. Gerade als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage fühlen wir uns verpflichtet, den Schülern Werte wie Menschenfreundlichkeit und Nächstenliebe bereits in diesem frühen Alter nahezubringen, denn die Zukunft beginnt mit der Jugend von heute!

Azubi@School

Den Artikel gibt es demnächst!