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Staatliche Realschule Berching
Uferpromenade 14
92334 Berching
Tel.: 08462 905517
Fax: 08462 905519

Auf den Spuren Jesu

Mit einem gemeinsamen „Vater unser“ beendeten die Schüler*innen der Realschule den diesjährigen Kreuzweg und verabschiedeten sich anschließend in die wohlverdienten Ferien. Über 160 Jugendliche waren dem Aufruf ihrer Religionslehrer gefolgt und machten sich auf, um die Leiden Jesu wieder in die allgemeine Erinnerung zu rufen. An sieben Stationen, die sich in und um Berching befanden, hielten die Teilnehmer inne und lauschten den Worten ihrer Mitschüler. Die Klassen 9a und 9c waren hierbei für die gelungenen Impulse zuständig und beteten anschließend ein kurzes Gebet mit ihren Mitschülern. Für viele der Jugendlichen war diese Veranstaltung sicher eine gute Möglichkeit, einmal zur Ruhe zu kommen und sich vielleicht einmal wieder zu vergegenwärtigen, warum das Osterfest überhaupt gefeiert wird.

Neben den Neuntklässlern, die für die ansprechende Gestaltung sorgten, geht in diesem Jahr wieder ein großes Dankeschön an Herrn Meyer, der sowohl für die Organisation als auch für den reibungslosen Ablauf des Kreuzweges verantwortlich war und den Schüler*innen damit ganz praxisnah den Leidensweg Jesu näher bringen konnte.

Theaterbesuch in Regensburg

„Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ ist ein Kinderspiel, das jedem noch aus eigenen Kindertagen gut vertraut sein dürfte. Doch diese Aussage wurde im Theater Regensburg komplett in Frage gestellt, denn der Titel des Theaterstücks , welches die Klassen 9b und 9c am Donnerstag, dem 21. März 2019 im Staatstheater Regensburg besuchten , lautete „Wer hat Angst vorm weißen Mann?“  Und in Frage gestellt wurde auch die Belastbarkeit der Lachmuskeln, denn das Stück animierte von der ersten bis zur letzten Spielminute dazu, sich bestens darüber zu amüsieren.
Worum geht’s in diesem Stück? Der bayerische  Metzgermeister Franz Maisacher kann nach einem Schlaganfall seine Metzgerei nicht mehr selbst betreiben. Daher ist er auf die Hilfe seiner Tochter Zita angewiesen. Dieser wächst die Arbeit schon bald über den Kopf, sodass sie sich Hilfe durch einen weiteren Mitarbeiter sucht. Allerdings ist dieser ein Asylbewerber aus dem Kongo.  Als Franz den „Neger“ erblickt, kommt er so in Rage, dass er augenblicklich einen Herzinfarkt erleidet und verstirbt. Als Geist „hängt“ er nun auf der Welt fest und der Einzige, der ihn sehen kann, ist Alpha Kitenge. Von nun an wird es richtig turbulent, denn Franz möchte „seine“ Metzgerei wieder zu alter Größe führen und zugleich seiner Tochter Zita helfen. Das eint ihn mit Alpha und als unschlagbares, wenn auch streitlustiges Team laufen sie zur Höchstform auf, bis Zita sich unsterblich in Alpha verliebt , was dem „weißen Mann“ gar nicht recht ist. Doch er kann es mit dieser Himmelsmacht nicht aufnehmen und wird endlich eingelassen in das ewige Leben jenseits dieser Welt.

 

Beate Burhardt

Ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Traumjob

Eine fast unheimliche Stille herrschte im großen Sitzungssaal der Neumarkter Sparkasse. Manch einer der Berchinger Neuntklässler schien sehr überrascht zu sein von den Fragen, die bei einem Auszug aus einem Einstellungstest zu beantworten waren. Denn es drehte sich nicht nur um das Unternehmen, für das man sich interessierte. Es war auch eine Menge Allgemeinwissen gefragt. Hier zeigte sich ganz schnell, wer einmal über seinen eigenen Tellerrand hinausschaut, was für viele Unternehmen ein wichtiges Einstellungskriterium ist. Im Großen und Ganzen wurde aber nicht nur diese Aufgabe ganz gut gelöst. Die Auszubildenden der Sparkasse Neumarkt-Parsberg mit ihrer Ausbildungsleiterin Melanie Schwarz brachten die Schüler*innen immer wieder in Situationen, die bei einem Bewerbungsgespräch auf die Jugendlichen zukommen können. Mit zunehmender Dauer wurden aber die Jugendlichen sicherer in ihrem Auftreten und zeigten durchaus, dass sie sich selbst in ungewohnten Situationen behaupten können. Für die Neuntklässler war es wieder einmal ein kleiner Schritt in Richtung ihres Traumberufes, denn um den letztendlich zu bekommen, sollte man bestmöglichst auf das Bewerbungsverfahren vorbereitet sein. Vielleicht werden wir ja die/den ein oder andere(n) der Berchinger Realschüler*innen in Zukunft in einer der vielen Sparkassen-Filialen wiedersehen.

Ein großes Dankeschön für den gelungenen Tag geht an Frau Schwarz mit ihrem Team, die das Bewerbertraining perfekt vorbereitet hatten. Wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder.

Ohne Bauchschmerzen zum Bewerbungsgespräch

Während vor Schulaufgaben der eine oder andere relativ relaxte Schüler bei den sehr aufgeregten Mitschüler*innen unverständliches Kopfschütteln hervorruft, ist genau dieser Schüler in einer bestimmten Situation mindestens genauso nervös wie alle anderen: beim Bewerbungsgespräch. Um die Bauchschmerzen der Schüler*innen vor dieser ungewohnten Situation zu verringern, ist es seit Jahren gute Tradition, mit allen 9. Klassen ein Bewerbertraining durchzuführen.

Auch dieses Mal ist es Frau Nägele von der AOK rasch gelungen, die Jugendlichen für sich zu gewinnen und eine offene sowie produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. So wurde schnell klar, welche Faktoren den ersten Eindruck beeinflussen. Neben Outfit, Körperhaltung und respektvoller Begrüßung sind unter anderem auch Händedruck, Blickkontakt sowie ein Lächeln dafür entscheidend, welchen Eindruck der Ausbildungsleiter binnen weniger Sekunden gewinnt. Im folgenden Gespräch kann der Bewerber oder die Bewerberin den guten ersten Eindruck bestätigen, indem er oder sie sich bereits zuhause auf mögliche Fragen des Unternehmensvertreters vorbereitet hat. Keine Kenntnisse über die Firma sind dabei ein absolutes „no go“. Auf die Fragen „Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“ oder „Welche Stärken und Schwächen haben Sie?“ dürfte ebenfalls den Wenigsten spontan eine passende Antwort einfallen. Der Bewerber sollte sich auch mögliche eigene Fragen überlegen.

Derartig informiert ging es in den Praxistest. Ein Freiwilliger durfte ein Bewerbungsgespräch durchführen, das zur besseren Auswertung gefilmt wurde. Im Anschluss erhielt er sowohl von den Klassenkameraden als auch von der externen Expertin ein konstruktives Feedback, das ihn fit für den „Ernstfall“ machte.

Fazit: eine gute, gewissenhafte Vorbereitung minimiert die Bauchschmerzen und sorgt für ein offenes Lächeln. Dann klappt’s auch mit dem Ausbildungsplatz.

Daniela Haas

Baseballturnier 2019

Die Stimmung war gut bei der 7b. Die Schüler*innen hatten gerade 28 Punkte im Finale des Berchinger Baseballturniers vorgelegt. Ein guter Wert fürs Endspiel, aber durchaus auch zu knacken für die etwas favorisierte Klasse 8b. Die Mädels und Jungs um Schlagmann Stefan Wagner legten auch gleich los wie die Feuerwehr und verkürzten den Abstand zu ihren Kontrahenten zusehends. Dann aber brachen die letzten beiden Minuten an, die Nervosität stieg und die Trefferanzahl wurde geringer. Und diese kurze Schwächephase kostete letztendlich den Sieg, der von den Siebtklässlern frenetisch gefeiert wurde. Am Ende war er mit 28:23 Punkten mehr als verdient. Unter die Klassensieger schaffte es auch die 6a, die im endgültigen Klassement aber nur den dritten Platz belegte, weil sie ihr großes Potential an diesem Tag nicht ganz ausschöpfen konnte. Alles in allem war es ein Unsinniger Donnerstag, wie man ihn sich wünscht. Die Spiele boten Spannung, Dramatik und großen Einsatz der Spieler*innen. Und vor allem waren sie von Fairness geprägt, was nicht nur aus sportlicher Sicht sehr begrüßens- und wünschenswert ist.

Ein Jahr lang dürfen sich die 7bler jetzt freuen, dann werden sie die Gejagten sein, wenn es darum geht, den Titel beim Baseballturnier 2020 zu verteidigen.

Welcher Beruf passt zu mir?

Azubi@school ist ein Projekt, das unseren Schülern hilft, sich auf die Berufswahl vorzubereiten. Frau Kupsch organisierte in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit das Zusammentreffen von Azubis und Schülern unserer 9. Jahrgangsstufe. Auszubildende aus acht regionalen Firmen stellten unseren Schülern und Schülerinnen an vier Nachmittagen insgesamt 18 Berufe vor. Dabei ging es einerseits um den Informationsaustauch auf Augenhöhe, zum anderen konnten die Schüler*innen, angeleitet von den Azubis, in vielerlei Bereichen selbst anpacken und so einen detaillierten Einblick in die Berufsbilder bekommen. Den zukünftigen Lehrlingen wurde also ein breites Angebot an verschiedenen Berufsfeldern nahegebracht, aus denen sie ihre Workshops frei wählen konnten.

Bei allen beteiligten Firmen und ihren Auszubildenden, die sich auch in diesem Jahr wieder sehr viel Mühe gemacht haben, unser Programm attraktiv zu gestalten, möchten wir uns herzlich bedanken. Unseren Schülern wünschen wir viel Erfolg und ein gutes Gelingen bei ihrer Berufswahl.

Cornelia Kupsch

 

Kein Motto ist auch ein Motto

Unter diesem Satz lässt sich der diesjährige Schulfasching zusammenfassen. Von einer Gruppe M&M`s bis zu Mozart und Einhörnern, alles war am Start. Wer braucht da schon ein Motto!? Die Bandbreite der Kostüme kannte keine Grenzen und von Anfang an entwickelte sich eine ganz tolle Stimmung, die von den DJs des Technikteams mit toller Musik zusätzlich angeheizt wurde. Aber auch die Tutoren unter der Leitung von Frau Blomenhofer und die Schülersprecher gestalteten den Abend mit interessanten Spielen äußerst kurzweilig für die Schüler*innen und die anwesenden Lehrkräfte. Die SMV sorgte mit Pizzabaguettes und vielen Naschereien wie immer perfekt für das leibliche Wohl ihrer Mitschüler. Dabei geht auch ein Dank an das Fairtrade-Team der Schule, das wieder einmal viele süße Leckereien im Angebot hatte. Ein weiteres Highlight war der Auftritt der Schulband „Crazy Temptation“, die einige ihrer Songs zum Besten gab und die Kinder und Jugendlichen auf die Tanzfläche lockte.

Zum Schluss bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Verbindungslehrern, Frau Meier und Herrn Sommer, denn ohne deren außerordentliches Engagement wäre diese Veranstaltung in dieser Form gar nicht möglich. Wir alle dürfen uns schon auf den Schulfasching 2020 freuen und gespannt sein, welches Motto sich die SMV im nächsten Jahr ausdenkt.

Wintersporttag

Zehn Grad minus beim Aussteigen aus dem Bus. 14 Grad minus auf dem Berg. So sah es im letzten Jahr aus, als die Berchinger Realschüler am Geißkopf im Bayerischen Wald ankamen. Es war auch in diesem Jahr das gleiche Ziel, nur das Wetter war diesmal absolut perfekt. Schon auf der A3 Richtung Deggendorf wurden die Sonnenbrillen gezückt, denn die Sonne schien von früh bis spät. Wegen einer Vollsperrung mit anschließender Umfahrung noch etwas ausgebremst, ging es fast pünktlich für 39 Schüler*innen in der Regener Eishalle los. Während die allermeisten Jugendlichen keinerlei Probleme mit dem rutschigen Untergrund hatten, gingen einige doch etwas vorsichtiger an die Sache heran. Aber mit diversen Fahrhilfen konnten auch die weniger Geübten schnell ihre Runden drehen. Ein großer Spaß war es letztendlich für alle. Währenddessen zog die Skigruppe unter Leitung von Frau Kollmuß und Herrn Kastl schon die ersten Schwünge auf der Piste in den Schnee. Am Nachmittag ging es dann auch für die Eisläufer ins Skigebiet. Mit Rodelschlitten ausgestattet stürzten sie sich eine der längsten Naturrodelbahnen Deutschlands hinunter. Selbst wenn der ein oder andere die Geschwindigkeit unter- und seine Fähigkeiten überschätzte, kamen doch alle gesund und gut gelaunt wieder unten an.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die nächstjährigen Achtklässler genau so viel Glück mit dem Wetter haben. Wir werden es erleben im Februar 2020.