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Schnelle Hilfe vor Ort – eine Recherche der 8b bei der Rettungswache Berching

Rund 3600 Einsätze hat sie pro Jahr. Nicht jeder davon ist ein Notfall, manchmal geht es auch nur um Krankentransporte. Aber besonders in Notfällen hoffen die Betroffenen auf eine schnelle Hilfe durch die Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Berching. Dass die Aktiven nur ca. 12 Minuten brauchen, bis sie vor Ort eintreffen, ist beachtlich – und oft lebensrettend.

Im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Schule“ schlüpften die Jugendlichen der Klasse 8b in die Rolle der Reporter. Sie recherchierten, entwickelten einen Fragenkatalog für ein Interview und besuchten schließlich die Rettungswache selbst. Dort konnten sie einen Rettungswagen und einen Krankentransporter genauer unter die Lupe nehmen. Probeweise schulterte man den zur Ausrüstung gehörende Notfallrucksack, der allein schon 15 Kilo wiegt und oft mehrere Stockwerke hochgetragen werden muss. Wachleiter Michael Tischner gab anschließend interessante und vielfältige Einblicke in die Arbeit als Notfallsanitäter. Seit 25 Jahren ist er bereits im Rettungsdienst und konnte daher nicht nur kompetent alle Fakten darstellen, sondern auch anschaulich und beeindruckend eigene Erlebnisse schildern. Da gibt es auf der einen Seite die große Dankbarkeit der „Geretteten“, aber auch gefährliche Situationen, wenn man zum Beispiel einen Menschen aus dem Auto zieht und dabei mit den Füßen in auslaufendem Benzin steht. Manche Erfahrungen sorgen dafür, dass man manchmal auch eher schweigsam nach Hause kommt. Das ist besonders der Fall, wenn Kinder plötzlich sterben und man nicht mehr helfen kann. Auch belasten die langen Arbeitszeiten im Schichtdienst.

Mit viel Engagement beantwortete der erfahrene Notfallsanitäter die zahlreichen Fragen, z.B. ob er noch manchmal nervös sei und ob Schaulustige ein Problem darstellen würden. „Das das tägliche Erlebnis, Menschen helfen zu können, macht den Notfall- und Rettungssanitäter zu einem schönen Beruf“, sagte Michael Tischner abschließend für alle glaubhaft. Er würde sich wünschen, dass noch viel mehr diesen Beruf wählen.

Ingrid Sobotta