Home » Allgemein » Ohne Bauchschmerzen zum Bewerbungsgespräch

Staatliche Realschule Berching
Uferpromenade 14
92334 Berching
Tel.: 08462 905517
Fax: 08462 905519

Ohne Bauchschmerzen zum Bewerbungsgespräch

Während vor Schulaufgaben der eine oder andere relativ relaxte Schüler bei den sehr aufgeregten Mitschüler*innen unverständliches Kopfschütteln hervorruft, ist genau dieser Schüler in einer bestimmten Situation mindestens genauso nervös wie alle anderen: beim Bewerbungsgespräch. Um die Bauchschmerzen der Schüler*innen vor dieser ungewohnten Situation zu verringern, ist es seit Jahren gute Tradition, mit allen 9. Klassen ein Bewerbertraining durchzuführen.

Auch dieses Mal ist es Frau Nägele von der AOK rasch gelungen, die Jugendlichen für sich zu gewinnen und eine offene sowie produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. So wurde schnell klar, welche Faktoren den ersten Eindruck beeinflussen. Neben Outfit, Körperhaltung und respektvoller Begrüßung sind unter anderem auch Händedruck, Blickkontakt sowie ein Lächeln dafür entscheidend, welchen Eindruck der Ausbildungsleiter binnen weniger Sekunden gewinnt. Im folgenden Gespräch kann der Bewerber oder die Bewerberin den guten ersten Eindruck bestätigen, indem er oder sie sich bereits zuhause auf mögliche Fragen des Unternehmensvertreters vorbereitet hat. Keine Kenntnisse über die Firma sind dabei ein absolutes „no go“. Auf die Fragen „Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“ oder „Welche Stärken und Schwächen haben Sie?“ dürfte ebenfalls den Wenigsten spontan eine passende Antwort einfallen. Der Bewerber sollte sich auch mögliche eigene Fragen überlegen.

Derartig informiert ging es in den Praxistest. Ein Freiwilliger durfte ein Bewerbungsgespräch durchführen, das zur besseren Auswertung gefilmt wurde. Im Anschluss erhielt er sowohl von den Klassenkameraden als auch von der externen Expertin ein konstruktives Feedback, das ihn fit für den „Ernstfall“ machte.

Fazit: eine gute, gewissenhafte Vorbereitung minimiert die Bauchschmerzen und sorgt für ein offenes Lächeln. Dann klappt’s auch mit dem Ausbildungsplatz.

Daniela Haas