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Staatliche Realschule Berching
Uferpromenade 14
92334 Berching
Tel.: 08462 905517
Fax: 08462 905519

Bustraining für die fünften Klassen

Mit dem Schulwechsel änderte sich für unsere diesjährigen Fünftklässler auch der Schulweg, so dass viele seit diesem Schuljahr zu „Busfahrern“ wurden. Daher fand an der Haltestelle der Realschule ein Sicherheitstraining statt, um auf die Gefahren im Zusammenhang mit der Schülerbeförderung durch den Bus aufmerksam zu machen. Themenschwerpunkte waren dabei das Verhalten an der Bushaltestelle bzw. im Bus sowie der sogenannte tote Winkel.

Alle Schüler konnten selbst erleben, dass im toten Winkel eine ganze Klasse leicht aus dem Blick des Busfahrers „verschwinden“ kann. Ganz praxisnah konnte demonstriert werden, wie schwer so ein Schulbus ist und was passiert, wenn dieser einen Gegenstand überrollt. Dass die Schüler stets ausreichend Abstand zum einfahrenden Bus haben sollten, zeigte ein Experiment mit einem Hilfsmittel, einem Karton namens „Egon“. Dieser wurde auf dem Bürgersteig,  in der Nähe der Straße platziert. Beim Einfahren in die Haltestelle schwenkte ein Teil des Busses über den Bürgersteig, sodass dieser „Egon“ umfuhr.

Vielen Dank an das Busunternehmen MERZ für die Bereitstellung des Busses, ohne den ein so anschauliches und praxisnahes Bustraining nicht möglich gewesen wäre.

Wir wünschen allen Schülern stets eine gute und sichere Fahrt!

Christian Kastl

Bewerbertraining der AOK

Simon sitzt konzentriert vor einer Personalchefin und versucht, einen möglichst guten Eindruck zu machen. Die Anspannung ist ihm aber kaum anzumerken. Er scheint sich gut auf diese Situation vorbereitet zu haben. Ab und an huscht ihm sogar ein leichtes Lächeln übers Gesicht. So sollte ein Vorstellungsgespräch ablaufen. Dass es sich bei der Personalchefin um Frau Graf handelt und die beiden von Frau Alzinger von der AOK gefilmt werden, zeigt schon, dass das Vorstellungsgespräch ein fiktives ist. Nichtsdestotrotz können hier wichtige Erfahrungen gesammelt werden. Nach dem Praxistest kommt es schließlich zur Videoanalyse und Stärken und Schwächen des Bewerbers werden herausgearbeitet. Hat er auf ausreichend Blickkontakt geachtet? War er selbstsicher, freundlich? All das und noch viel mehr sind Fragen, die man sich nach beziehungsweise vor einem Bewerbungsgespräch stellen sollte. Zudem ging Frau Alzinger noch darauf ein, was selbstverständlich bei einem Bewerbungsgespräch sein sollte, wie zum Beispiel ein ordentliches Äußeres oder das pünktliche Erscheinen. Im Vorfeld wurden bereits wichtige Grundsätze eines Bewerbungsgesprächs aufgezeigt. So kann man sich schon zu Hause auf den anstehenden Termin vorbereiten, indem man sich gut über die Firma informiert oder sich schon im Vorfeld überlegt, was man selbst gerne über die Firma wissen möchte.

Auch wenn für viele Schüler*innen Bewerbungsgespräche noch in weiter Ferne erscheinen, so werden sie in Zukunft ein wichtiger Baustein sein, um den angestrebten Beruf ergreifen zu können. Deswegen bedanken wir uns recht herzlich bei Frau Alzinger und der AOK, dass sie den Jugendlichen einen Einblick in dieses wichtige Thema gegeben haben.

Mit dem Kanu auf der Altmühl

Nachdem die sechsten Klassen ihren Sportwandertag bereits hinter sich hatten, stand in der vergangenen Woche für unsere 7. Und 8. Klassen Kanufahren auf dem Stundenplan. Bereits am Dienstag ging es bei schönstem Wetter in Richtung Kratzmühle, wo schon Renate mit ihrem Team vom „Sonnigen Altmühltaler“ auf die 70 Berchinger Schüler wartete. Nach einer kurzen Einführung wurden die Jugendlichen mit Schwimmwesten ausgestattet und schon ging es los. Na ja, das ein oder andere Boot machte erst einmal Bekanntschaft mit dem Bewuchs am Ufer, denn beim Steuern eines Kanus sollte man einfach das tun, was einem vorher gesagt wurde. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten lief es aber schließlich bei allen rund und der Tross machte sich auf Richtung Kottingwörth. Dass in den folgenden zwei Stunden nicht jeder trocken blieb, liegt in der Natur der Sache, dem Spaß tat es aber bestimmt keinen Abbruch.

Den gleichen Ablauf erlebten zwei Tage darauf unsere achten Klassen. Manch einer, es sollen keine Namen genannt werden, stellte sich einen Sportwandertag dann aber etwas anders vor. Dass an einem Wandertag wirklich gewandert wird, war schon eine große Überraschung. Aber auch die „Lauffaulen“ genossen vor dem Kanufahren die einstündige Wanderung von Beilngries an die Kratzmühle, die die Schüler*innen am malerischen Ufer der Altmühl entlangführte. Leider war es so wie immer: Schöne Tage gehen viel zu schnell zu Ende.

Aber die Schüler*innen können sich bereits auf nächstes Jahr freuen, wenn für die 9. Klassen der Sportprojekttag auf dem Programm steht, während die Achtklässler einen Tag mit Eis und Schnee im Bayerischen Wald verbringen dürfen.

 

Nachgefragt – Geographieprojekt der 6c

Die Klasse 6c sieht von ihrem Klassenzimmer aus dem stetigen Fluss an Wohnmobilen, die in Berching Halt machen. Im Rahmen der beiden Lehrplanthemen Verkehr und Tourismus in Europa konnten sie zum Jahresabschluss in zwei Unterrichtsstunden die Camper nun selbst befragen.

Dazu erstellten sie erst in Kleingruppen selbstständig Fragebögen zum Tourismusverhalten, der Nutzung der Infrastruktur, der zurückgelegten Verkehrswege und der persönlichen Erfahrung der Besucher, während Covid-19 und diesem regnerischen Sommer Urlaub zu machen.

Etwas nervös und mit ihren Fragebögen, Karten zum Einzeichnen der Reiserouten und Klemmbrettern bewaffnet, wagten sie sich auf den Parkplatz. Dort teilten sie sich auf und versüßten mit ihren Fragen den Gästen ihren Aufenthalt.

Die Besucher waren aus ganz Deutschland und bleiben zwischen einem und sogar sechs Tagen. Es überraschte wenig, dass die meisten Urlauber die Großeltern unserer Sechstklässler hätten sein könnten. Berchings Reize mit der schönen Altstadt und der Stadtmauer sowie der ruhigen Lage am Main-Donau-Kanal nah am Altmühltal luden die Touristen laut eigenen Aussagen ein um einfach zu genießen, zu bummeln oder schöne Radelausflüge zu machen. Aber auch das Berle-Bad, die lokale Gastronomie oder Lebensmittelversorgung wurden genannt. Ein Gästepaar war schon über zehnmal hier. Leider seien die Toiletten und Nasszellen in Berching nicht verfügbar; was die freundlichen Urlauber jedoch ebenfalls freue, wären die günstige Stellgebühr und die höflichen Realschüler.

Mit Anekdoten der lustigsten Camper-Geschichten und viel Freude über die netten und informativen Gespräche sowie der süßen Hunde und toll ausgestatteten Wohnmobile (eines war wohl ca. 1 Mio. Euro wert!) kam die Klasse wieder heim auf ihre Seite der Uferpromenade und wertete anschließend die Fragebögen aus. Alle waren von diesem Mini-Projekt begeistert, v.a. die Geographielehrerin Fr. Ammer, weil die 6c das einfach super gemacht hatten und man sich absolut auf sie verlassen konnte.

Barbara Ammer

Hallo Auto

„Hallo Auto“,

hieß es in dem vom ADAC durchgeführten Aktionsprogramm für den Verkehrsunterricht, an dem alle Schüler der 5. Klassen teilnahmen.

Für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr spielen die richtige Einschätzung von Gefahrensituationen, ein gutes Reaktionsvermögen und die Kenntnis grundlegender physikalischer Gesetze eine entscheidende Rolle.

Genau dafür wurde „Hallo Auto“ entwickelt. Mit praktischen Übungen und viel Aktivität wurde unseren Schülern der Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionsweg, Bremsweg, Fahrbahnbeschaffenheit und dem daraus folgendem Anhalteweg vermittelt.

Beeindruckend war auch der Versuch, der das Ablenkungspotential durch den Umgang mit digitalen Medien (z. B. Smartphone) im Straßenverkehr aufzeigte.

Da aufgrund der aktuellen Situation  die Schüler nicht selbstständig eine Vollbremsung erleben durften, musste dies heuer der „Praktikant“ Paul, der ADAC-Teddybär, demonstrieren.

Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen des ADAC, die uns durch das lehrreiche und abwechslungsreiche Programm führten.

 

Christian Kastl

Ein Stück Normalität in bewegten Zeiten

In den letzten Wochen und Monaten wurde in den Medien viel über etwaige Lernrückstände der Schüler*innen diskutiert und natürlich auch darüber gestritten, wie man diese am besten beheben kann. Was in der öffentlichen Betrachtung aber immer wieder zu kurz kam, ist die Tatsache, dass Schule nicht nur ein Lernort ist. Schule ist für die Kinder/Jugendlichen und ihre Lehrer viel mehr als das. Sie ist ein sozialer Ort, ein Ort der Begegnung und des Miteinanders. All das war über viele Monate hinweg nicht möglich. Der einzige Kontakt bestand über Videoportale. Ein Segen für die Wissenvermittlung, für den täglichen Kontakt untereinander aber nicht ausreichend.

Umso schöner war es dann für die Sechstklässler*innen und ihre Sportlehrer, dass in diesem besonderen Schuljahr doch noch ein Sportwandertag möglich war. Voller Vorfreude machten sich die Kinder auf den Weg nach Paulushofen, wo sie sich beim Swin- und Fußballgolf nach Belieben austoben durften. Nach so langer Zeit ein besonderes Erlebnis. Endlich wieder etwas unternehmen, endlich wieder zusammen sein. In diesen bewegten Zeiten ist Normalität einfach eine Wohltat. Nach diesem gelungenen Ausflug dürfen sich alle Beteiligten schon auf das kommende Schuljahr freuen, denn dann geht es zum Kanufahren an die Altmühl.

Kreativer Umgang mit Texten – Ein erster Einblick in die amerikanische Jugendbuchliteratur

Der Lehrplan der 8ten Jahrgangsstufe im Fach Englisch sieht vor, einen Einblick
in die amerikanische Jugendliteratur zu gewinnen. Dies kann auf vielfältige
Weise erfolgen. Die Schüler*innen der 8b/c lasen im Distanzunterricht zunächst
einen kurzen Auszug aus einer sogenannten Graphic Novel „The Absolutely True
Diary of a Part-Time Indian“ von Sherman Alexie. Im Anschluss daran wurden
weiterführende Wahlaufgaben gegeben.

Die Schülerinnen Matilda Sandtner (8b) und Lea Schmid (8c) entschlossen sich dazu, den kurzen Textauszug grafisch
umzusetzen. Die überaus gelungenen Arbeiten sind hier zu betrachten.

Stefanie Knedlik

Übertritt in Zeiten einer Pandemie

Für viele Schüler*innen der vierten Klassen steht in den nächsten Wochen eine schwierige Entscheidung an. Welche Schulart/Schule ist die richtige für mich? Als wichtige Entscheidungshilfe dienten in der Vergangenheit die Übertrittsveranstaltungen an den weiterführenden Schulen. In Pandemiezeiten ist aber ja bekanntlich alles anders. Deshalb setzt die Realschule Berching in diesem Jahr gezwungenermaßen darauf, den Eltern und ihren Kindern die Informationen in digitaler Form zukommen zu lassen. Beratungsrektorin Eva Kollmuß erstellte beispielsweise eine PowerPoint-Präsentation zur Schulart Realschule, während das KESCH-Team einen Flyer mit den wichtigsten Fakten zur Realschule konzipierte. Neben vielen weiteren interessanten Informationen zum Übertritt stellt ein knapp siebenminütiger Imagefilm die „kleine Schule mit viel Herz und einem großen Angebot“  vor. Für die technische Umsetzung des Videos war schnell der richtige Mann gefunden. Der ehemalige Berchinger Realschüler Johannes Schmidtmeier von schmidtmeier.media stellte ein abwechslungsreiches Video mit vielen Eindrücken der Schule und vor allem des Schullebens zusammen. Natürlich kann all dies den persönlichen Kontakt und die eigenen Impressionen beim Besuch eines Schulgebäudes nicht ersetzen. In einer besonderen Zeit ist es aber sicher eine gute Möglichkeit, um ein Gefühl dafür zu bekommen, dass die Kinder und Jugendlichen an der Realschule Berching in allen Belangen sehr gut aufgehoben sind.