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Author Archives: Christian Lehmeyer

Staatliche Realschule Berching
Uferpromenade 14
92334 Berching
Tel.: 08462 905517
Fax: 08462 905519

Aktuelles

Detailinformationen zum Thema Hitzefrei entnehmen sie bitte dem 5. Elternbrief.


Ein Tag in Regensburg

Am Mittwoch, den 10.07, machten sich die 5. Klassen auf nach Regensburg. Dort angekommen erkundeten die Schüler*innen zuerst den Dom St. Peter. In einer Führung „rund umadum“ erfuhren sie viel über das Kirchengebäude. Natürlich sahen sich die Kinder auch das Innere des imposanten Gebäudes an und bestaunten dort die hohen Buntglasfenster und die an der Decke hängende Orgel. Vom Dom aus ging es für die Jugendlichen dann weiter zum Donauufer. Bei einer Schifffahrt auf der Donau konnten sich die Berchinger die Stadt aus einer anderen Perspektive ansehen. Bei strahlendem Sonnenschein genossen sie die Fahrt auf dem Wasser. Nach einer kleinen Stärkung und einer kurzen Pause in einem beschaulichen Park besuchten die Heranwachenden die Regensburger Domspatzen. Die Mädchen und Jungen durften eine Probe der weltberühmten Sänger unter der Leitung des Domkapellmeisters Herrn Büchner besuchen. Zudem bekamen sie eine Führung durch das frisch renovierte Schulgebäude und das angrenzende Internat.

Karina Wagner

Bibelabend zum Thema Noah der 5. und 6. Klassen

Am Freitag, den 27.06, fand zum dritten Mal in diesem Schuljahr ein Spieleabend unter einem biblischen Motto für die Fünft- und Sechstklässler statt. Dieses Mal stand alles unter dem Thema „Noah“ und wieder wurden die Schüler*innen nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich herausgefordert.

So mussten sie beispielsweise ihre Geschicklichkeit im Schiffsbau unter Beweis stellen. Konzentriert und mit viel Einfallsreichtum bauten die SchülerInnen kleine Holzfloße, die im Anschluss einem kleinen Belastungstest im Wasser ausgesetzt wurden. Nach der praktischen Werktätigkeit waren die Sinne der Schüler*innen gefragt. So mussten sie bei einem weiteren Spiel die Tierpaare, die in der biblischen Geschichte auf die Arche gebracht werden, ertasten. Auch Teamfähigkeit wurde von den Schülern verlangt. So durchquerten sie zusammen mit ihrem Partner auf Tüchern und Stühlen die Schulaula, ohne dabei den Boden zu berühren, um dem steigenden Wasser der herannahenden Sintflut zu entkommen. Zu guter Letzt wurden die Kinder sportlich herausgefordert. Hierbei schöpften sie das Wasser aus der „Arche“ und transportierten die kleinen Fische im Wasser in ihr neues zu Hause. Um die einzelnen Spiele in das biblische Thema „Noah“ einzubetten, wurden immer wieder kleine biblische Erzählungen und Geschichten von Frau Liedel und Frau Wagner vorgetragen.

Karina Wagner

Sportprojekttag 2019

„Etwa 190 Meter bis zum Wald. Das ist auf jeden Fall zu schaffen.“ Der kleine Golfball zischt durch die Luft und landet tatsächlich im Wald. Diesen grandiosen Abschlag fabrizierte aber leider keiner der Teilnehmer*innen des diesjährigen Sportprojekttages, sondern Jürgen Hiemer vom Golfclub in Beilngries, der den Schüler*innen anschaulich den Golfsport ein bisschen näher brachte. 200 Meter schaffte dann von den Berchingern leider keiner, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Spielgerät kamen doch bald erstaunliche Schwünge zustande. Aber nicht nur in Beilngries durften die Neuntklässler der Realschule Berching eine ganz neue Sportart kennen lernen. In Dietfurt wartete unter anderem ein Karatelehrer mit schwarzem Gürtel auf die Jugendlichen und führte sie in die Welt der fernöstlichen Kampfsportart ein. Auf dem alten Kanal wurde schließlich versucht, beim Kanufahren im Boot zu bleiben, was laut Zeugenaussagen nicht jeder Gruppe gelang. Beschaulicher ging es hier schon beim Qi gong, einer faszinierenden Mischung aus Sport und Entspannung, zu. Beim Beachvolleyball waren dann bei herrlichem Wetter neben den sportlichen Fähigkeiten vor allem Sonnenbrillen gefragt.

Ein großes Dankeschön geht neben den engagierten Übungsleitern auch an das Berchinger Fitnessstudio „Max Life Wellness & Fitness“, das den Realschüler*innen einen interessanten Einblick in den Fitnesssport ermöglichte sowie an die Tennisabteilung des TSV Berching, die wieder einmal ihre Tennisplätze für den Sportprojekttag zur Verfügung stellte. Somit war es auch in diesem Jahr möglich, die Heranwachsenden mit für sie neuen beziehungsweise nicht so vertrauten Sportarten in Berührung zu bringen und wer weiß, vielleicht hat ja der ein oder andere eine neue Leidenschaft entdeckt.

 

 

 

Schnelle Hilfe vor Ort – eine Recherche der 8b bei der Rettungswache Berching

Rund 3600 Einsätze hat sie pro Jahr. Nicht jeder davon ist ein Notfall, manchmal geht es auch nur um Krankentransporte. Aber besonders in Notfällen hoffen die Betroffenen auf eine schnelle Hilfe durch die Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in Berching. Dass die Aktiven nur ca. 12 Minuten brauchen, bis sie vor Ort eintreffen, ist beachtlich – und oft lebensrettend.

Im Rahmen des Projektes „Zeitung in der Schule“ schlüpften die Jugendlichen der Klasse 8b in die Rolle der Reporter. Sie recherchierten, entwickelten einen Fragenkatalog für ein Interview und besuchten schließlich die Rettungswache selbst. Dort konnten sie einen Rettungswagen und einen Krankentransporter genauer unter die Lupe nehmen. Probeweise schulterte man den zur Ausrüstung gehörende Notfallrucksack, der allein schon 15 Kilo wiegt und oft mehrere Stockwerke hochgetragen werden muss. Wachleiter Michael Tischner gab anschließend interessante und vielfältige Einblicke in die Arbeit als Notfallsanitäter. Seit 25 Jahren ist er bereits im Rettungsdienst und konnte daher nicht nur kompetent alle Fakten darstellen, sondern auch anschaulich und beeindruckend eigene Erlebnisse schildern. Da gibt es auf der einen Seite die große Dankbarkeit der „Geretteten“, aber auch gefährliche Situationen, wenn man zum Beispiel einen Menschen aus dem Auto zieht und dabei mit den Füßen in auslaufendem Benzin steht. Manche Erfahrungen sorgen dafür, dass man manchmal auch eher schweigsam nach Hause kommt. Das ist besonders der Fall, wenn Kinder plötzlich sterben und man nicht mehr helfen kann. Auch belasten die langen Arbeitszeiten im Schichtdienst.

Mit viel Engagement beantwortete der erfahrene Notfallsanitäter die zahlreichen Fragen, z.B. ob er noch manchmal nervös sei und ob Schaulustige ein Problem darstellen würden. „Das das tägliche Erlebnis, Menschen helfen zu können, macht den Notfall- und Rettungssanitäter zu einem schönen Beruf“, sagte Michael Tischner abschließend für alle glaubhaft. Er würde sich wünschen, dass noch viel mehr diesen Beruf wählen.

Ingrid Sobotta                                      

Swingolf in Paulushofen

Für manch einen schien der Paulushofener Berg nie enden zu wollen, für die meisten war allerdings der Beginn des Sportwandertages der sechsten Klassen konditionell nur ein Klacks. Aber alle waren voller Vorfreude auf das, was sie in den kommenden Stunden noch erwarten würde, denn es stand nicht Mathe oder Deutsch auf dem Stundenplan, sondern Swin- beziehungsweise Fußballgolf. Dazu machten sich die Realschüler*innen von Beilngries auf nach Paulushofen, um sich am dortigen Golfplatz im etwas anderen Golfen zu messen. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch schon los auf das satte Grün der Anlage. Schnell flogen die ersten Bälle durch die Luft, aber auch das ein oder andere Stück Rasen musste bei den ersten Schlagversuchen dran glauben. Aber bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Natürlich versuchten auch die Lehrer ihr Glück und nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten sich auch hier leichte Fortschritte.

Leider verging die Zeit, wie immer bei solchen Aktivitäten, viel zu schnell und die 63 Schüler*innen traten den Heimweg an. Auf einmal war selbst der Berg kein Problem mehr. Runter ist es einfach leichter. Die Sechstklässler dürfen sich jetzt schon auf das nächste Schuljahr freuen, denn da geht`s zum Kanufahren auf die Altmühl, wenn er wieder ansteht, der Sportwandertag 2020.

Ein heißer Tag auf der Altmühl

“ Wir freuen uns jedes Jahr drauf, wenn die Berchinger kommen.“ Mit diesen Worten empfing uns Renate vom Kanuverleih „Der sonnige Altmühltaler“ an der Einstiegsstelle an der Kratzmühle. Da kam natürlich schnell die Frage auf, ob das an den netten Lehrern der Realschule liege. „Natürlich auch“, lachte die Beilngrieserin, „aber vor allem an den netten Schülern.“

Nach einer kurzen Einführung ging es dann mit den Kanus los in Richtung Kottingwörth. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und die Jugendlichen konnten die schöne Natur entlang der Altmühl genießen. Zumindest die, die ihr Boot im Griff hatten. Für manches Team war aber auch die Altmühl noch zu schmal und sie machten Bekanntschaft mit den Uferböschungen und deren Bewuchs. Letztendlich kamen aber alle 67 Schüler*innen wohlbehalten und gutgelaunt am Ziel an. Warum Wechselklamotten von Vorteil sind, zeigte sich auch ganz schnell, denn auch wenn`s wieder sehr schön war, trocken blieb keiner.

 

Ein Tor fehlte zur Überraschung

Fünf Minuten vor Schluss steht es im dritten und entscheidenden Spiel um die Oberpfalzmeisterschaft 2:1 für das Fraunhofer-Gymnasium aus Cham. Ein Unentschieden und die Berchinger Jungs wären mit sieben Punkten Oberpfalzmeister. Erik Wagner, einer der besten Spieler des Turniers, erobert sich im zentralen Mittelfeld den Ball und hämmert ihn von der Stramraumgrenze an die Querlatte. Pech. Der Ball fällt ihm aber noch einmal vor die Füße, aber er ist zu überrascht und bringt den Ball nicht am hervorragend reagierenden Chamer Schlussmann vorbei. Kurz darauf ist Schluss und die große Chance auf den Titel ist dahin. Die Chamer Jungs liegen sich jubelnd in den Armen, während die Berchinger Realschüler tief enttäuscht vom Platz gehen.

Trotz des unglücklichen Ausscheidens darf die ganze Schulfamilie stolz auf die Schulmannschaft Jungen IV sein, denn nachdem sich das Team mit zwei klaren Siegen die Kreismeisterschaft sicherte und auch den Regionalentscheid gegen die Sieger der Stadt Amberg und des Landkreises Sulzbach-Rosenberg dominierte, gab es in Regensburg gegen die anderen Regionalsieger der Oberpfalz eine klasse Figur ab. So wurde das Kepler-Gymnasium aus Weiden mit zwei wunderschönen Treffern von Nedim Vidjen klar in die Schranken gewiesen und auch gegen das Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg setzte man sich durch ein klasse Tor von Jakob Schäfer mit 1:0 durch.

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es uns vielleicht wieder gelingt, die großen Schulen ein klein wenig zu ärgern. Hut ab, Jungs. Das war eine tolle Leistung.

 

 

Juralympics 2019

Fast schon gespenstisch ruhig war es in der Berchinger Mehrzweckhalle, als Landrat Willibald Gailler kurz davor stand, das Siegerteam der diesjährigen Juralympics zu verkünden. Umso größer war schließlich der Jubel der vier siegreichen Gymnasiasten aus Beilngries, die nicht nur Medaillen und eine Siegerurkunde in Empfang nehmen durften, sondern auch mit Gutscheinen des Berchinger BerLi Kinos belohnt wurden. Aber neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem das Zusammenkommen der Kinder aus den Altmühl-Jura-Gemeinden im Vordergrund. Manfred Preischl, Bürgermeister der Stadt Greding, nannte es ein „Brückenbauen“ über Landkreisgrenzen hinweg, und wie könnte das besser gelingen als beim sportlich/spielerischen Wettkampf. Die Schüler*innen der fünften Klassen aus den benachbarten Gemeinden ließen sich auch nicht lange bitten und waren mit großem Eifer dabei, an den zwölf Spielstationen möglichst viele Punkte für ihr Team einzusammeln. Am besten gelang es letztendlich den Beilngrieser Schülern, denn nicht nur der erste, sondern auch der zweite und dritte Platz gingen in die oberbayerische Kommune.

Sehr zufrieden über den reibungslosen Ablauf des Festes zeigten sich Frau Sobotta und Herr Ferstl, die beiden Schulleiter der für die Organisation zuständigen Berchinger Schulen, und lobten die wieder einmal unkomplizierte und gewinnbringende Zusammenarbeit von Mittel- und Realschule. So beeindruckte beispielsweise die Bläserklasse der Grund- und Mittelschule vor Beginn der Veranstaltung mit zwei Stücken mit ihrem Können, während die Turnmädchen der Realschule zum Abschluss nicht nur Landrat Willibald Gailler mit ihrer Vorführung begeisterten.

Ein großer Dank geht an das Fairtade-Team der Realschule Berching, das es sich nicht nehmen ließ, für über 400 Gäste nicht nur gesunde, sondern auch fair gehandelte Verpflegung bereit zu stellen.

Und dann waren sie auch schon wieder vorbei, die Juralympics 2019, und wir freuen uns alle schon auf das Jahr 2020, wenn wir wieder als Gäste in eine der Altmühl-Jura-Gemeinden kommen dürfen.