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Author Archives: Christian Lehmeyer

Staatliche Realschule Berching
Uferpromenade 14
92334 Berching
Tel.: 08462 905517
Fax: 08462 905519

Aktuelles

Wir weisen auf die veränderten Sprechzeiten vom 20. Januar bis zum 20. März 2020 hin.

Der 3. Elternbrief ist ab jetzt im Downloadbereich zu finden.

Wegen des Rossmarkts findet am 05.02.2020 kein Unterricht statt. Der Unterrichtstag wird am Samstag 07.03.2020 nachgeholt. 

 

 


Im Zeichen der Freundschaft

Am 22. Januar, dem deutsch-französischen Tag, stand die RSB ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Die vier Französischklassen haben sich mit verschiedenen Aktivitäten eingebracht, um diesen Tag besonders zu gestalten. So war die Aula mit den Farben der französischen Flagge dekoriert, in den Pausen gab es leckere Croissants und Baguettes und die gesamte Schule konnte bei einem Quiz ihre Frankreichkenntnisse unter Beweis stellen. Eine besondere Stunde gab es für die 6. Klassen, die das Fach Französisch beschnuppern durften. Insgesamt ein gelungener Tag, der hoffentlich auch in den kommenden Jahren durch zahlreiche motivierte und engagierte Französischschüler ausgerichtet werden kann.

Veronika Haas

Weihnachtsmann versus Nikolaus – ein Streitgespräch zu Weihnachten?

Ungewöhnlich laut wurde es im Foyer des Altenheims am vergangenen Mittwoch, dem 18. Dezember, als die Klasse 5b der Realschule unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Burkhardt zusammen mit dem Schulchor das Seniorenheim besuchte. Die Schüler*innen waren guter Hoffnung, dass sie ihre Gedichte und Lesetexte fehlerfrei zum Besten geben würden und die alten Leute waren bereits in großer Vorfreude auf das wohl Kommende. Und sie wurden nicht enttäuscht. Zunächst erfüllten weihnachtliche Trompetenklänge, sicher vorgetragen von Johannes Rimlinger, den Raum. Nach einem kurzen Prolog des Schülers Noah Seitz aus der 5b über die „seltsamen“ Anwandlungen der Erwachsenen in der Weihnachtszeit folgte auch schon das erste, perfekt einstudierte Weihnachtslied „Go, tell it on the mountain“ des großen Chores. Anschließend präsentierte die 5b textsicher und bestens vorbereitet das Gedicht der Weihnachtsmaus von James Krüss, welches gemeinschaftlich von der ganzen Klasse vorgetragen wurde. Es folgten Gesangsstücke, aber auch Querflöten ertönten, wunderbar gespielt von Antonia Rupp aus der Klasse 8a und Schäfer Marie aus der 8b. Nach dem Weihnachtshit „Winter Wonderland“, welches Herr Stemplinger gekonnt im Einklang mit seinem Chor instrumentalisierte, brachten sich drei Schüler* innen bereits in Stellung um das Lesestück „Der geheimnisvolle Adventskalender“ zum Besten zu geben. So wurde die Veranstaltung zu  einem wahren Potpourri aus gesungenen und mündlich vorgetragenen Texten oder Gedichten, die den Senioren sichtlich gut gefielen. Aber nicht genug damit, übergaben die Schüler nach weiteren Gesangs- und Lesestücken auch noch selbstgebastelte Engelein aus Zeitungspapier sowie leckere Christmascracker, wie diese auch in England oder Amerika der Brauch sind. Nach dem schönen Lied „Stern über Betlehem“ wurde es still im Saal, denn man sah schon von Weitem,  wer denn nun gleich den Saal aufsuchen würde. Es war der heilige St. Nikolaus, dargestellt von Paul Tomm aus der Klasse 10, doch wer erschien denn noch auf der anderen Seite des Raumes? Das war doch auch der Nikolaus, oder etwa nicht? Die Senioren trauten kaum ihre Augen, als sie zwei Nikoläuse sahen. Doch der zweite war anscheinend nicht der Nikolaus! Er sah nur so aus. Stattdessen  erschien auch der Weihnachtsmann, gespielt von Andreas Schleer aus der Klasse 10b, und schon entbrannte ein hitziges Zwiegespräch zwischen den beiden, wen die Leute wohl lieber hätten. Doch am Schluss konnten sich beide noch einigen und verteilten in schöner Eintracht Plätzchen sowie all die Geschenke, die die Kinder selbst verpackt bzw. hergestellt hatten und bereits im großen Sack auf ihre Übergabe gewartet hatten.
Auch der Leiter des Hauses, Herr Gerhard Binder, sowie seine fleißigen Mitarbeiterinnen wurden reichlich vom Nikolaus bedacht, der sich viel Mühe bei der Zubereitung der Rentiermuffins gegeben hatte. Oder war es vielleicht doch Frau Edbauer mit ihrer Backgruppe gewesen? Die Zeit verging wie im Fluge und nach gemeinsam mit den Senioren gesungenen Weihnachtsliedern sowie kleinen Schlückchen Kinderpunsch und Plätzchen ging es für die Schüler*innen auch schon wieder zurück in die Schule, wo sie, ebenso wie die Nikoläuse, andere „Pflichten“ erwarteten, was das Mitgefühl vieler Älterer erweckte. Der Besuch im Altenheim in Berching war eine schöne vorweihnachtliche Adventsaktion für alle Beteiligten, die auf viel Dankbarkeit bei den Senioren stieß…

Beate Burkhardt

 

 

Ein Nikolaus hat`s auch nicht leicht

Ein Nikolaus muss Kraft seines Amtes an der Realschule Berching jeden Satz vorlesen, der ihm von Lehrern und Schülern aufgeschrieben wird. Dass aber eine Klasse die Worte Schwein und Verein aufeinander reimt, und das noch in Zusammenhang mit dem 1. FC Nürnberg, stürzte den heiligen Mann in tiefste Trauer. Aber auch von diesem Schock konnte er sich gut erholen und besuchte wacker alle Schüler*innen mit ihren jeweiligen Klassenlehrern. Es ist mittlerweile schon eine liebgewonnene Tradition in Berching, dass am Nikolaustag alle Klassenleiter ein Gedicht für ihre Klasse und die Schüler ein Gedicht für ihre Lehrer schreiben. Dabei durfte Bischof Nikolaus viele lobende Worte vortragen, aber auch der Krampus hatte zum Teil alle Hände voll zu tun. Süßigkeiten von den Engeln bekamen aber letztendlich alle Kinder und Jugendlichen, denn verdient haben sie es allemal.

Ein großes Dankeschön geht an die Verbindungslehrer Frau Spitzer und Herrn Sommer, die mit Hilfe der Schülersprecher diesen Tag organisiert haben. Ohne deren Engagement wären solche Aktionen einfach nicht möglich und das wäre sehr schade. Jetzt heißt es, eine Zeitlang brav zu bleiben, denn auch im nächsten Jahr zieht er sicher wieder von Haus zu Haus, unser Bischof Nikolaus.

Ein Tag in der Steinzeit

Woher weiß eigentlich ein Archäologe, wo er graben muss? Und woher weiß er, wozu die gefundene Steinspitze oder der bearbeitete Knochen diente? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, kam ein echter Archäologe in den Unterricht der 6. Klassen. Er berichtete von seiner Arbeit und führte live vor, wie man in der Steinzeit Klingen schlug oder Feuer machte. Dabei räumte er auch mit so manch falscher Vorstellung der Mädels und Jungs aus der 6. Klasse auf. Anschließend konnten alle selbst aktiv werden. Sie schlüpften in die Rolle eines Steinzeit-Menschen, um aus Muscheln schöne Ketten zu schleifen, zu töpfern oder Pfeile und Holzbohrer zu basteln. Knifflig wurde es dann noch im Lernzirkel und zuletzt rundete ein Film über die Gletschermumie Ötzi die Reise in die Geschichte ab. Dabei ist allen etwas klar geworden: Die Menschen der Steinzeit waren schon ziemlich clever und Geschichte kann ganz schön spannend sein.

Ingrid Sobotta

 

Ausbildung der Buslotsen

Die Buslotsen warten mit ihren leuchtend gelben Westen an der Haltestelle der Realschule auf die einfahrenden Busse und passen auf, dass die Schüler sicher in den Bus gelangen.

Auch in diesem Schuljahr wurden wieder neue Schulwegbegleiter aus- und weitergebildet. Die beiden Polizeioberkommissare Herr Schlaffer und Herr Quaas von der Polizeiinspektion Neumarkt haben unsere Schüler in Theorie und Praxis in ihre Tätigkeit und deren Bedeutung eingewiesen. Schwerpunkte der Schulung waren die Sicherung der Bushaltestelle zur Fahrbahn hin, das Einsteigen in den Bus sowie das Verhalten in Konfliktsituationen.

Christian Kastl

Hamburg wir kommen!!!!

Für unsere Abschlussfahrt wählten wir die wunderschöne Hansestadt Hamburg aus. Während unseres 5-tägigen Aufenthalts, mit Frau Ammer und Herrn Sommer, hatten wir viele schöne Erlebnisse, an die wir uns wohl noch lange erinnern werden:

Voller Vorfreude trafen sich alle Schülerinnen und Schüler pünktlich um 7:30 Uhr an der Realschule in Berching, um in Richtung Hamburg zu starten. Nach einer 11-stündigen Busfahrt kamen wir erleichtert in unserem Hostel in Hamburg an. Am Abend wurde gleich einmal die Elbphilharmonie bestiegen und wir bestaunten alle Hamburg bei Nacht.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück direkt in eine der gruseligsten Attraktionen, dem Dungeon. Dort wurde uns die Geschichte Hamburgs auf eine furchterregende Art und Weise nähergebracht. Nach dem Herr Sommer gefoltert wurde, Milena unsere neue Obduktionsschwester geworden war, Elisabeth und Frau Ammer vorm Gericht ihre schlimmsten Sünden zugeben mussten, und Kean unser Schiff im Sturm steuerte, erreichten wir alle „fast“ unversehrt wieder das Tageslicht und machten uns auf in Richtung Hafen. Dort wurde uns eine Stunde lang der größte Hafen Deutschlands genauer gezeigt und auch so mancher große Kreuzer kam uns über den Weg. Am Nachmittag hieß es dann für die einen „Shopping Time“, der Rest bestaunte das Miniaturmuseum, was sogar im Tag und Nacht Rhythmus wechseln kann. Am Abend wurde uns der Stadtteil St. Pauli, das bekannte Rotlichtviertel, in einer Führung hautnah vorgestellt.

Gut gestärkt ging es am dritten Tag unseres Aufenthaltes schon um 8:00 Uhr in Richtung Cuxhaven. Dort angekommen wartete bereits ein Führer auf uns, der uns das Watt mit als seinen spannenden Lebewesen zeigte. Nach der 2-stündigen Wattwanderung, und so manchen kalten Füßen, aßen wir in der näheren Umgebung zu Mittag und fuhren anschließend um 15:30 Uhr zurück nach. Am Abend besuchten wir ganz entspannt das Cinemaxx, wo wir uns den witzigen Film „Good Boys“ anschauten.

Als Höhepunkt unserer Abschlussfahrt stand am Donnerstag der Heidepark in Soltau auf dem Programm. Als um 10:00 Uhr die Tore des Heideparks öffneten, blieb keine Achterbahn vor uns sicher und auch der Free-Fall-Tower wurde ausgiebig getestet. Nach sechs erlebnisreichen Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg. Während der Fahrt waren das Peppa Pig Land und der Free-Fall-Tower die Gesprächsthemen Nummer eins und sorgten für zahlreiche schöne Bilder und viele Lacher. Auch als wir uns zum glorreichen Abschluss abends im Restaurant „Burgerlich“, bei dem man über Tabletts Essen bestellt, die Bäuche vollschlugen, hatten wir erneut lustige Momente.

Am letzten Tag ging es dann auch schon um 8:00 Uhr in Richtung Heimat. Nach einer 9-stündigen Busfahrt mit mehreren Pausen wurden wir bereits sehnsüchtig von unseren Eltern in Berching erwartet. Wir danken euch allen für diese wunderschöne Zeit. Wir werden sie bestimmt noch lange in Erinnerung behalten.

Schülerinnen der Klasse 10b

Schullandheim der 7. Klassen

An der Wand hängen Instrumente, die Gott sei Dank einer anderen Zeit angehören. Sie ähneln zum Teil eher landwirtschaftlichen Gerätschaften, waren aber für einen ganz anderen Zweck in Gebrauch. Menschen sollten ihre Verbrechen gestehen, koste es, was es wolle. Was das für die Menschen im Mittelalter bedeutete, wurde den Schüler*innen aus Berching in der Folterkammer des alten Rathauses in Regensburg bewusst. Eine interessante, aber auch eine sehr grausame Zeit. Es ging aber im Schullandheim der 7. Klassen beileibe nicht immer so bedrückend zu. Bei einer interessanten Führung rund um den Dom erhielten die Jugendlichen beispielsweise einen Einblick in das Regensburger Leben der vergangenen Jahrhunderte und glänzten dabei teils mit einem erstaunlichen Detailwissen über diese geschichtliche Epoche. Neben den kulturellen Aspekten der Fahrt durfte aber natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Sportlich ging`s zu beim Schlittschuhlaufen in der Donau-Arena. Manch einer stellte dann ganz schnell fest, dass auch bei dieser Sportart noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Aber trotz dem ein oder anderen blauen Fleck sah man fast nur lachende Gesichter auf der Eisfläche. Weniger Erfolg hatte beim abendlichen Bowling eine sehr nette, aber etwas unglücklich agierende Schülerin der 7c (der Name wird natürlich aus Datenschutzgründen nicht genannt;-)). Trotz heftigen Bemühens stand nach einigen Runden immer noch die Null. Aber auch hier stellte sich irgendwann einmal der Erfolg ein, was teilweise zu unerwarteten Jubelstürmen führte. Leider war es aber wie so oft im Leben. Die schöne Zeit war viel zu schnell vorüber und es ging schon wieder zurück ins heimatliche Berching. Auf dem Weg dorthin durfte aber ein Abstecher auf die Walhalla nicht fehlen. Allerdings schien manch ein Schüler mehr von der Aussicht als von den Heroen aus anderen Epochen begeistert zu sein. Was einen als Lehrer aber immer wieder freut, ist das Lob, das unsere Schüler*innen eigentlich immer erhalten, wenn sie auf Reisen sind. Auch dieses Mal gab es wirklich nichts zu beanstanden. Bis auf ein kleines nächtliches Ärgernis, aber darüber breiten wir lieber den Mantel des Schweigens;-)

 

Keine Macht den Drogen

Am Dienstag, den 12.11.2019, war Herr Lukas, der Dienststellenleiter a.D. der Polizeiinspektion Neumarkt, zu Gast an der Schule, um die zehnten Klassen eindringlich vor Alkohol- und Drogenkonsum und deren verheerenden Folgen zu warnen. In seiner 40- jährigen Dienstzeit musste er bei bis zu 250 Einsätzen Eltern oder Verwandten Todesnachrichten übermitteln und nicht wenige davon wären vermeidbar gewesen, wären nicht Drogen im Spiel gewesen. Dazu hat er auch ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Die erste Leiche vergisst man nicht“. Um den Schülern die zerstörerische Kraft des Drogenkonsums mit seinen verhängnisvollen Einstiegsdrogen aufzuzeigen, wurde den Schülerinnen und Schüler ein Film über die 16-jährige Francesca gezeigt, die nichts lieber täte als auf Heroin zu verzichten, es aber alleine nicht schafft, davon wegzukommen. Und obwohl man heute weiß, wie schädlich doch auch Rauchen für den Körper ist, ca.120-140 000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Tabakkonsums, denken viele junge Leute, dass eine Party ohne Alkohol und Zigaretten oder anderen Drogen, keine richtige Party wäre. Leider „gewöhnt“ sich das Gehirn sehr schnell an Drogen und damit beginnt ein verhängnisvoller Kreislauf, der nur schwer zu unterbrechen ist. Kokainsteine werden zum Schlecken auf Partys gereicht oder Haschisch sowie Cannabis den Jugendlichen angeboten, die als die Einstiegsdrogen schlechthin gelten, da 86% der Heroinabhängigen damit angefangen haben. Der Alkohol als „legale“ Droge wird zudem häufig unterschätzt. Daher hat Herr Lukas auf die gesetzlichen Folgen bei Alkohol im Straßenverkehr hingewiesen und den Schülerinnen und Schülern erklärt, wie langsam sich Alkohol im Blut abbaut. Auch die Gründe für den Drogenkonsum wurden mit den Schülern erläutert, wobei Herr Lukas betonte, dass doch die schönsten Feiern die seien, bei denen alle gesund nach Hause kämen!

Beate Burkhardt